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Information zur Pränataldiagnostik
Sehr geehrte, liebe Patientin, liebe werdende Eltern!
Sie erwarten ein Kind!
In Ihre glücklichen Gefühle mengen sich vielleicht auch Ängste und Besorgnis, ob Ihr Kind gesund sein wird.
Durch moderne vorgeburtliche Diagnostik (= Pränataldiagnostik), insbesondere mit für das Kind unschädlichem Ultraschall, ist es möglich, eine Anzahl von Störungen in der Entwicklung des Kindes bereits vor der Geburt mit hoher Sicherheit auszuschließen. Das kann in vielen Fällen eine große Beruhigung sein und dazu beitragen, daß Sie die Schwangerschaft als eine Zeit der hoffnungsfrohen Erwartung erleben können
Wie verhält es sich mit den weiteren heute angebotenen Methoden, dem Erst-Trimester-Test, der NT-Messung (Nackentransparenzmessung), der Chorionbiopsie, der Fruchtwasseruntersuchung oder mit dem Triple-Test? Sind das empfehlenswerte Verfahren?
Gibt es ein bestimmtes mütterliches oder väterliches Alter, ab welchem diese Verfahren eingesetzt werden sollen? Muß man diese Untersuchungen durchführen lassen? Welche Risiken bedeuten sie und welche ethischen oder moralischen Probleme sind damit verknüpft?
Was ist zu tun, wenn man weiß, daß das Kind krank oder behindert ist oder sein wird?
Mit speziellen schriftlichen Informationen, die Sie auf Wunsch von mir erhalten, möchte ich Ihnen eine Hilfe an die Hand geben, die es ihnen erleichtern soll, sich darüber klar zu werden, ob Sie die heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik für sich in Anspruch nehmen wollen.
Die Entscheidung hierzu sollten Sie frei und unbeeinflußt von Dritten nach ernsthafter Beschäftigung mit der zugrundeliegenden Problematik und nach gründlicher Überlegung treffen. Bitte lassen Sie sich von Ihrem persönlichen Urteil leiten.
Es gibt keinen Zwang zur vorgeburtlichen Diagnostik!
Selbstverständlich stehe ich Ihnen persönlich für beratende Gespräche zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:
Erst-Trimester-Test
Nackentransparenz-Messung
Down-Syndrom
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