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Sport in der Schwangerschaft
Folgende Richtlinien sind zu beachten:
Anpassung der sportlichen Betätigung an die zunehmende Belastung durch die Schwangerschaft.
Akzeptabel sind Aktivitäten bis zu 3mal pro Woche, Intervalltraining und Wettkampf sind nicht geeignet.
Die Körpertemperatur sollte nicht längere Zeit über 38 Grad liegen. Keine feuchte, heiße Umgebung. Langstreckenlauf ungeeignet -> eventuell Gefahr von Mißbildungen des Kindes im ersten Schwangerschaftsdrittel.
Optimales Schuhwerk. Weicher, flexibler Bodenbelag.
Ab dem 4. Monat kein Sport in Rückenlage!
Puls bis maximal 140 Schläge/Minute.
Keine Kampf und Mannschaftssportarten, erhöhte Verletzungsgefahr aufgrund gelockerter Bänder und Gelenke.
Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.
Argumente für Sport in der Schwangerschaft:
Wohlbefinden und Erhalten der körperlichen Fitneß, insbesondere wenn bereits vorher Sport betrieben wurde.
Verbesserung der Sauerstoffaufnahme. Dadurch bessere Anpassung an die bevorstehenden Belastungen in der Schwangerschaft und bei der Geburt.
Verbesserung des Blutstroms von den Extremitäten zum Herz zurück, Verminderung des Thromboserisikos und aktive Vorbeugung gegen Krampfadern.
Kräftigung der Muskulatur in der Bauchdecke, des Beckenbodens und des Rückens. Dadurch Vorbeugung gegen Beschwerden im Lendenwirbelbereich (Kreuzschmerzen) und im Bereich des Beckens.
Seelische Stabilität durch die sozialen Kontakte in der Sportlergemeinschaft.
Für Schwangere generell ungeeignet:
Bodybuilding und Gewichtheben
Alle Kampfsportarten (z. B. Judo und Karate)
Stoß, Wurf und Sprungdisziplinen
Surfen und Wasserski
Squash
Alle Sprintdisziplinen
Mannschaftssportarten: Hockey, Basketball, Volleyball
Langstreckenlauf
Alle diese Sportarten bergen das Risiko einer erhöhten Verletzungsgefahr, einer möglichen Überhitzung oder einer zu großen Stoffwechselbelastung.
Empfehlenswerte Sportarten in der Schwangerschaft:
Baden und Schwimmen sind bis zum Ende der Schwangerschaft ideal. Die Wassertemperatur sollte zwischen 28 und 32 Grad liegen.
Wandern in der Ebene und in Höhenlagen bis 2500 m, dabei keine beengende Kleidung, gutes Schuhwerk, keine Lasten wie Rucksack.
Quelle: www.spomed.sport.uni-mainz.de/publikationen/schwangerschaft.html
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