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Frauenarztpraxis Dr. Hendel in Titisee-Neustadt

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Ultraschalluntersuchung der Brust

In den letzten Jahren hat sich die Technik der Ultraschall-Diagnostik (Sonographie) mit Riesenschritten entwickelt. Daher verfügen wir heute mit der Ultraschalluntersuchung der Brust (Mamma-Sonographie) über ein ausgereiftes, zusätzliches diagnostisches Verfahren.

Ultraschall unterscheidet sich vom Schall nur dadurch, daß er von unserem Ohr nicht wahrgenommen werden kann, weil die Schwingungsfrequenz über unserer Hörschwelle liegt. Schädliche Wirkungen auf das Körpergewebe sind mit den in der Medizin verwendeten Ultraschall-Diagnosegeräten ausgeschlossen. Im Unterschied zu Röntgenstrahlen haben Ultraschallwellen keine Wirkung auf die Feinstruktur der Materie. Sie können daher weder Erbgutveränderungen noch Krebs auslösen.

Bei folgenden Fragestellungen kann die Mamma-Sonographie eingesetzt werden:

1) Ultraschalldiagnostik ist - falls verfügbar - die Methode der ersten Wahl immer dann, wenn  eine Veränderung der Brust (Knoten, Schwellung, Schmerzhaftigkeit, Absonderung) auffällt. Häufig gelingt so bereits die Unterscheidung zwischen einer sicher gutartigen und einer krebsverdächtigen Störung.

2) Wenn die Röntgenuntersuchung der Brust (Mammographie) nicht zu einem eindeutigen Ergebnis führt, ist es in geeigneten Fällen möglich, mittels Mamma-Sonographie Gewißheit zu erlangen.

3) In der Schwangerschaft und Stillzeit und bei jungen Frauen hat die Mamma-Sonographie Vorteile, da sie nicht mit einer Belastung durch Röntgenstrahlen verbunden ist.

4) Wenn Zysten in der Brust Beschwerden verursachen, können sie gezielt unter Ultraschallsicht entleert (punktiert) werden.

5) Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, daß die Mamma-Sonographie zur Früherkennung des Brustkrebses (Screening) eingesetzt werden kann. Bei  Frauen mit schwer beurteilbarer, weil röntgenstrahlendichter Brust ist die Mamma-Sonographie der Röntgenuntersuchung sogar überlegen. Für junge Frauen und Frauen unter Hormonsubstitution eignet sich die Mamma-Sonographie daher als Suchmethode zur Früherkennung besonders gut.

Ich setze zur Mamma-Sonographie ein computerisiertes Ultraschallgerät der High-End-Technologie (SonoAce X8) mit einem hochauflösenden Ultraschallkopf (bis 12,0 MHz) ein. Aufgrund spezieller Weiterbildung und Fachprüfungen wurde mir die kassenärztliche Genehmigung zur Durchführung der Mamma-Sonographie erteilt.

Bei medizinischer Begründung (Indikation) durch die Fragestellungen 1 - 4 kann die  Mamma-Sonographie im Rahmen der sozialgesetzlichen Begrenzung des Behandlungsanspruchs auf ausreichende Leistungen und eingeschränkt gemäß den  Geboten der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit als Sachleistung erfolgen.

Für gesetzlich krankenversicherte Frauen gibt es keinen Anspruch auf die Mamma-Sonographie als Vorsorgeuntersuchung.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie im Rahmen Ihrer individuellen, persönlichen Gesundheitsfürsorge möchten, daß ich bei Ihnen eine Mamma-Sonographie durchführen soll.

Weitere Informationen zur Mamma-Sonographie finden Sie hier:

Arbeitsgemeinschaft Mammasonographie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin ( DEGUM )

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Diese Website wurde aktualisiert am 03.05.2009